Wer braucht Netzstrumpfhosen?

Netzstrumpf

Was brauche ich zum effizienten Netz(werk)?  Eine spannende und, vielleicht auch, unendliche Frage.

Wer nicht weiß wohin er will, braucht sich nicht wundern, dass er ganz woanders ankommt.

Das mit den Zielen ist schwierig, aber ich muss trotzdem damit anfangen. Denn wenn Du der selbsternannte Preisfuchs sein willst, dann unterscheidet sich die Vorgehensweise schon mal fundamental von dem Ziel, falls Du öffentlich anerkannter Landtagsabgeordneter sein willst.

Beide brauchen das Netz, aber jeder ganz unterschiedlich.

Stelle Dir die Frage, was soll mein Netzwerk für mich bringen?

Beantworte sie Dir, am Besten schriftlich. Das meine ich ernst.

„So ein Quatsch!“

Sollte so ähnlich Deine impulsive Antwort auf meinen Vorschlag sein, dann hast Du eine Antwort schon: Du schreibst ungern und es wäre Dir recht, wenn man Dich persönlich anspricht. Damit bist Du übrigens voll im Trend, denn Podcasts und Videos sind DER TREND im Internet.

Lesen und Schreiben sind ein bischen out

Und noch etwas kann ich Dir in dem Falle empfehlen: Die Sprachhilfe vom iPhone. Natürlich gibts für Android auch Alternativen für Siri.

Smartphone und Tablet sind gut für Schreibfaule

Wie Du siehts, Du kannst Dir völlig untechnisch bei schwierigen Fragen helfen. Darum der letzte Artikel mit dem gesunden Menschenverstand. Ich gehe ja davon aus, dass bei Landwirten der natürliche, gesunden Menschenverstand überpropertional höher ist, als bei Otto-Normalverbraucher. Wir Landwirte gehen immer mit lebendigen Dingen um – und ein Netzwerk und alles drumherum (auch das Technische) ist ein richtig organisches Ding.

Nun zurück zum Thema. Wenn Du eine Ahnung davon hast, was Du Dir vom Netz erwartest, dann überlege, wie Du es mit dem geringsten Aufwand das erreichst?

Ist eine schöne Axt besser oder eine Scharfe?

Wenn Du die ganze Zeit mit Deinem Handwerkszeug haderst, weil Du vielleicht ständig verunsichert bis und es nie so klappt wie Du es wolltest, dann wird Dir die Nutzung des Internet und das Netzwerken keinen so richtigen Spaß machen.

  • Und dann wirst Du auch keinen Erfolg sehen.
  • Und dann siehst Du keinen Sinn darin.
  • Und dann gehst Du halt lieber zu Fuß….

Effizient zu sein, hat etwas mit guter Organisation zu tun.

Gibst Du mir da Recht?

  • Wenn Nein, dann hoffe ich für Dich, Du hast eine multitasking-fähige Frau, die Dir das Leben organisiert und das Teamworking auf Deinem Hof für Dich besorgt.
  • Wenn Ja, dann rate ich Dir ganz ehrlich. Spare nicht zu viel bei Deinem Handwerkszeug zum Organisieren.

Computer, Software und auch Bildung kosten weit weniger als der schillernde High-Tech-Landtechnik – und bringen Dir weit mehr persönlichen Ertrag.

Wie bei der scharfen Axt, so müssen Deine Netzwerkzeuge Dir gut zur Hand gehen. Suche deshalb nach einfachen und verständlichen Lösungen.  Frage auch ruhig Deine Freunde. Diese können Dir persönlich helfen. Fragen ist der Anfang vom Netzwerken. Lerne von Anderen. Du musst nicht jede Erfahrung selber machen.  Denn sollte es stimmen, daß man durch Schaden klug wird, dann könnte es ganz praktisch günstiger für Dich sein, lieber die Klugheit anderer zu erfragen. Das ist Netzwerken put.

Das ganze Leben kannst Du in Tabellen speichern

Sehr ans Herz legen möchte ich Dir die Nutzung einer Tabellenkalkulation. Sie ist Notizzettel und Datenbank zugleich für mich. Egal, ob ich mir Zugänge für meine Portale speichere oder ob ich kalkuliere oder dokumentiere oder Bilder organisiere oder „weiß-der-Geier-was-noch.“ Eine Tabellenkalkulation ist für mich ein großer Raum mit unzähligen Schränken und jede Zelle ist ein Schublade. Wenn ich mir angewöhne diese Schränke und Schubladen zu füllen, dann kann ich mit wenigen Mausklicks diesen riesigen Raum schnell durchsuchen und finde alles wieder. Das ist der große Unterschied zum Aktenschrank. Da suche ich ewig und finde fast nichts! Zu dem Thema Tabellenkalkulation kommt demnächst deshalb ein eigener Artikel.

Und eines ist noch ganz wichtig für Dich:

SICHERE Deine Daten.

Mache es wie die Feuerwehr, die macht auch mindestens einmal im Monat eine Übung. Egal, ob es brennt oder nicht!

Bewahre Deine Sicherung auch sicher auf! Am Besten außerhalb Deines Hauses.

So, und bevor ich mich nun langsam anhöre wie der Pfarrer bei der Predigt gebe ich nun ganz einfach mein Beispiel.

Ich liste Dir hier meine Netzwerkzeuge auf. Ich will damit aber keinesfalls prahlen oder sagen, daß Du es auch so halten musst. Nimm es als Denkanstoß für Dich. Finde heraus, was zu Dir passt? Und dann mache Dich damit vertraut, damit Dir alles leicht fällt.

Hardware:

  • Notebook mit Betriebssystem Linux Ubuntu 13.04, (mein Rechner fürs Internet, werbefrei und virensicher)
  • Desktop-PC, Betriebssystem Windows 8.1 (Es gibt einfach Programme, die laufen nicht unter Linux, z.B. Excel)
  • iPhone und iPad von Apple
  • T-Online Flat

Software:

  • Libre Office
  • Tabellenkalkulation Excel, weil die einfach mehr kann.
  • Mail und Kalender auf allen Geräten nur als Webclients, weil ich die Daten dann überall habe.
  • Postfächer bei www.mylaiko.com und t-online.
  • Datenablage und zugleich Sicherung mit eigener Owncloud bei www.mylaiko.com (Die Cloud synchronisiert mit allen Geräten, ich habe auf allen Geräten denselben Datenzugriff und zugleich ist das die Sicherung)
  • Evernote

Portale die ich fürs Vernetzen aktiv nutze:

Apps auf Smartphone und Tablet die ich hauptsächlich nutze:

Entscheidend ist ja was man daraus macht.

Was verwendet Ihr denn so für Apps und Netzwerkzeuge? Traut Euch doch ruhig Kommentare zu hinterlassen.

Und Netzstrumpfhosen hat nur meine Frau! 🙂

In diesem Sinne: Schaff Dir Dein Netz

Alois

[gpinpost]

(Visited 151 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.