I have a smart farm

Das SMART-Phone macht die SMART-Farm

Vom old’McDonald wissen wir, dass es auf der Farm quieckt und muht und gackert.

Aber der young’McDonald kriegt das Alles übers Smartphone unter Kontrolle.

Auf der Eurotier, am Stand der Firma schwedischen Firma LUDA Elektronik fand ich die beste Übersicht wohin die Reise der Vernetzung für den Landwirt geht:

Luda-Farm

Luda-Farm

Und die Daten laufen am Tablet oder Smartphone zusammen:

Luda-tablets

Was mit den Daten-Loggern bei der Photovoltaik begann, breitet sich nun über die ganze Farm aus.

Eigentlich total logisch, weil

  • die Betriebe wachsen
  • die Produktions- und Dokumentationsanforderungen steigen
  • der Landwirt als Manager jederzeit Herr der Lage sein muss.

Vernetzung – ganz praktisch

Die Daten werden von Sensoren automatisch erfasst. Das ist der Weg. Der Landwirt mag und kann nicht ständig während der Arbeit „dokumentieren“.

Deshalb entstehen überall mehr oder weniger automatische Systeme dazu.

Nur, mit den Daten muss dann schon noch was Vernünftiges erreicht werden. Sie auf Facebook zu posten wäre ja ganz lustig, („Ja was macht denn mein Nachbar heute wieder?“) aber da ist mehr drin als nur Spaß. Das ist ein Schlüssel zum Betriebserfolg.

Prozessdaten

Das Beobachten und Kontrollieren ist ja schon ganz nett, aber wenn ich in der Lage bin meine Produktionsabläufe anhand von Daten zu analysieren, dann weiss ich was Erfolg bringt und was vielleicht nicht so der Hit ist? Ergo schreit das Ganze nach einem Datenpool.

Die Bauerncloud

Ja, da ist sie wieder, Wolke (engl. Cloud) oder zu deutsch der Online-Datenspeicher. Nach 2 Tagen Eurotier, bin ich mir sicher, dass die Entwicklung dahin gehen muss!

Dementsprechend selbstbewusst war der Messeauftritt von 365FarmNet.

Die Bilder habe ich übrigens ganz in der Früh gemacht, noch bevor die Messebesucher rein durften. Tagsüber war da schon wesentlich mehr los. Aber mit meinem „Presseausweis“ durfte ich als Blogger schon ab 7 Uhr auf die Eurotier. Und das habe ich natürlich auch genutzt. An der Stelle mal ein herzliches Dankeschön an die DLG-Pressestelle, die erstmals auch Blogger als Pressevertreter zugelassen hat! 🙂

 

Die Zeit für vernetzte Cloud-Systeme für Landwirte ist reif. Umso unverständlicher war es für mich, dass der FarmNet-Konkurrent Agricircle gar nicht auf der Eurotier war. Aber so konnte der Platzhirsch richtig gut strahlen und heimste sogar noch einen Neuheiten-Sonderpreis ein!

365 Neuheiten-SonderpreisAn diesem Beispiel (GEA – 365FarmNet) sehen wir ganz deutlich den Kern dieser Vernetzung.

Bequem ist nicht faul!

So funktioniert’s. Automatische Prozeßdaten laufen über intelligente Schnittstellen in der Cloud zusammen. Der Landwirt muss sich nicht mehr mit lokaler, komplizierter Software oder gar mit anfälligen Datenschnittstellen rumärgern.

Die Platzhirsche können eigentlich nur einen Fehler machen

Keine offenen Standards zulassen. Schlagwort Internet-API (Application Programmin Interface) Denn tun sie das, dann kommen all die kleineren, aber auch innovativen Diensteister und Anbieter und machen mit. Damit pushen sie die Entwicklung. Und der Platzhirsch erfreut sich seiner großen Herde. 😉

Der Trend fährt eindeutig in Richtung Online-Anwendungen und Online-Datenspeicherung, auch in der Landwirtschaft.

Smart-Anna

Ich freue mich auf meine SMART-Farm

Alois

 

[gpinpost]

(Visited 437 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.