Brotzeit oder Buffet – Homepage oder Blog?

Buffet

Egal ob Geschäft, Shop oder Urlaub auf dem Bauernhof. Wer im Internet präsent sein will, der fragt sich irgendwann:

Was ist denn der Unterschied zwischen einem Blog und einer normalen Homepage?

Damit wir der Lösung schnell näher kommen, stelle Dir noch 3 zusätzliche Fragen:

  • Wer hat bessere Zugriffszahlen?
  • Wer wird von den Suchmaschinen besser gefunden?
  • Was ist flexibler?

Wer möchte da nicht 3x JA sagen? Ja??

Dann gewinnt eindeutig der Blog!

Aber wo ist der Haken?

Ganz einfach:

Technisch gesehen, ist nämlich ein Blog und eine Homepage dasselbe. Es ist ein Speicherplatz, der unter einer Domain wie z.B. hier www.netzlandwirt.de im Internet erreichbar ist. In irgendeiner Form müssen dafür die Inhalte oder Seiten dazu aufbereitet und organisiert werden. Das erledigt heute in der Regel ein sog. Content-Management-System, CMS wie z.B.

Wobei für mich WordPress der absolute Favorit ist (wen wunderts? Ich nehme ja nicht das Zweitbeste System für mich!)

Aber es kommt halt was man aus dem System macht?

Eine klassische Homepage ist Statisch – der Blog ist dynamisch.

Beispiel Urlaub auf dem Bauernhof: Homepage erstellt schöne Seiten für Hof, Zimmer und drumherum und ein Buchungsformular und stellt das in den Vordergrund.

Ein Blog hingegen stellt erzählt mit aktuelle Beiträge vom Hof und den Möglichkeiten dazu. Die Seiten der Zimmer und Buchungsfunktion braucht der Blog auch, aber mit dem ständigen Veröffentlichen von unterhaltsamen und wissenswerten Geschichten, wächst ein emotional liebenswertes Hofbuch, das ganz Nebenbei die Suchmaschinen beeindruckt (das Ranking steigt) und das sicher auch die Besucher der Seite beeindruckt. Was bei einer Vermieterseite doch sicher sehr gewünscht ist.

Blogs haben auch standardmäßig die Kommentarfunktion aktiviert. Der Leser kann also auch seinen Senf dazu geben. So entsteht z.B. bei der UaB-Seite ganz natürlich ein sehr lebendiges Gästebuch. Möglicherweise wirst Du auch ein EMail-Liste einrichten – das ist der Einstieg ins professionelle Marketing.

Also unterm Strich spricht alles für den Blog, oder?

Eigentlich schon, aber irgendwie klingt das alles nach Arbeit. Doch eine sehr lohnenswerte Arbeit. Weil man selbst mit der Aufgabe wächst und lernt – Versprochen 😉

Von den reinen Kosten her sind beide Varianten gleich. Nur beim Blog bleibe ich dran an meinem Thema – und das macht den entscheidenden Unterschied!

Es sind eigentlich zwei Sachen entscheidend:

  • Anfangen und
  • Durchhalten

Anfangen

heisst erstmal sich intensiv mit meinem Thema zu befassen und die technische Einstiegshürden zu meistern. Dazu gibt Dir das Netz alle Infos dazu. (Googeln, wie erstelle ich einen Blog?)

Sehr empfehlenswert sind auch Online-Kurse. Diesen Kurs http://starte-einen-blog.co habe ich genutzt. Auch das Geld, so rentiert es sich sofort, weil Du dieses Geld oder sogar noch viel mehr sonst für einen Webdesigner ausgibst (Im Kurs war das grafische Theme dabei!).

Aber noch viel wichtiger ist, dass Dir solche Kurse die Sicherheit vermitteln Dein Thema und Deine Website erfolgreich umzusetzen.

Durchhalten

ist dann kein Problem, wenn regelmässige Routinen entstehen (wie jeden Tag melken). Bei der beispielhaften UaB-Seite, wirst Du eh jeden Tag mindestens einmal die EMail’s wegen den Buchungsanfragen checken. Dann schaue auch jeden Tag in den Blog, checke die Kommentare, antworte darauf und lass Dich dadurch auch inspirieren um mindestens 1 mal die Woche einen, für Deine Gäste, nützlichen Beitrag zu veröffentlichen.

Nützliches für Deine Zielgruppe

Das ist das Erfolgsgeheimnis für Deinen Web-projekt. Damit findest Du Gleichgesinnte. Im obigen Beispiel mit Urlaub auf dem Bauernhof, sprichst Du damit potentielle Gäste emotional an. Und dann kommen sie zu Dir.

Gleichgesinnte bilden Dein erfolgreiches Netzwerk. Schaff es Dir!

Alois

[gpinpost]

(Visited 285 times, 1 visits today)

2 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo Alois

    da hast du voll und ganz Recht! Ein Blog kann in der Tat viel erfolgreicher sein als eine statische Website, erfordert aber, wie du richtig schreibst, höheren und vor allem kontinuierlichen Arbeitseinsatz. Hier muss man wirklich am Ball bleiben und regelmäßig einen Beitrag schreiben. Dafür kann man sich eine Leserschaft aufbauen, die dann auch immer wieder auf dem Blog vorbeischaut, vorausgesetzt man bemüht sich um gute Inhalte.

    Die Beiträge sollten interessant und einfach zu lesen sein. Texte nicht in einer Wurst herunterschreiben, sondern strukturieren und wenn es passt mit Bildern auflockern. Mit etwas Übung und Durchhaltevermögen kann jeder einen Blog führen.

    lg Daniela

    1. Hallo Daniela,
      ich stimme Dir zu, dass jeder einen Blog machen kann oder könnte.
      Die größte Herausforderung ist aber dranzubleiben.
      Es nützt nichts 2 Wochen jeden Tag was zu posten und dann die Motivation zu verlieren.
      Das geht ganz natürlich, wenn man mit seinem Blog ein „Herzensthema“ wählt, das einen ganz einfach immer wieder anschieben lässt.

      Herzliche Grüße aus dem Allgäu
      Alois

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.