Die EMail – das Tor zum Kunden

Business Momentum Contest

EMail-Marketing

Also ehrlich Markus, Du nervst. Das ist noch etwas untertrieben. Du nervst nämlich ganz gewaltig!

Tag 6: EMail-Marketing. Und ich hatte mich auf einen geruhsamen Sonntag eingestellt. Ich war ganz stolz  auf mich, daß ich gestern Nacht noch mein Manifest ins Netz gestellt hatte.

Und nun kommst Du heute mit EMail-Marketing daher. EMail-Adressen sammeln. Ja, wenn ich das so einfach mit Deinen angebotenen Tools realisieren könnte. Mit Deinem „Mr. AWeber“ und co. Aber ich hab eine Infrastruktur meiner Firma dahinter. Die setzt SugarCRM ein. Ein OpenSource-Produkt. Weisst Du ich bin ein Anhänger von freier Software?

Freie Software für freie Bauern!

Das war immer mein Leitspruch. Das ist auch mit Sicherheit gut. Denn hätte Mr. Microsoft im Web gewonnen, dann hätten wir nur geldgierige Standards, aber GottSeiDank gabs ja die Linux-Jünger. Und denen habens wir zu verdanken, dass das Web doch weitgehend FREI geblieben ist. Sieht man mal von der NSA ab, aber das ist wieder ein anderes Thema.

Jedenfalls habe ich das inzwischen auch kapiert. Umsonst ist der Tod, und der kostet das Leben. Will heissen, Software umsonst ist zwar schön, aber kostenlos ist sie nicht. Sie kostet mindestens meine Nerven!

Also für mich erstmal: ich habe das Ziel für Tag6 nur mit viel Anstrengung erreicht, aber nun ist es erledigt! Jetzt kann ich EMail-Adressen im Double-OptIn-Verfahren von NetzLandwirt aus aufnehmen.

Du hast ja Recht. EMail-Adressen der Kunden sind ein großer Schatz. Ich nutze die Gelegenheit meine Leser genau darauf hinzuweisen. Wenn Du es als Markus Cerenak geschafft hast, innerhalb eines Jahrs 7000 User auf Deine EMail-Liste zu bekommen, dann kann sowas auch jeder Direktvermarkter, der Produkte aus der „heilen Welt“ eines Bauernhofes an die Städter verkaufen möchte.

Rechnen wir mal:

  • Berlin hat 3,5 Mio Einwohner, Wien hat 1,7 Mio Einwohner.
  • Da sind 7000 Kunden bei Berlin 0,2% und bei Wien 0,41% der Einwohner als Kunden zu gewinnen.

Wenn aber jeder Kunde nur einmal im Jahr bestellt, für 20 €, dann sind das 140.000 € Einnahmen. Zum Vergleich, für dieselbe Summe muss ein Bauer 350.000 Liter Milch im Jahr melken, oder nahezu 60 Kühe halten.

Nur ganze 0,2% von Berlin (nur Berlin, es gibt noch weitere 76 Großstädte in Deutschland), die man übers Web locker erreichen kann oder mit einem Shop und mit zielgerichtetem EMail-Marketing. Ich kann nur sagen:Traut Euch doch, fangt an!

Also Leute, sammelt Interessenten. Veredelt Interessenten zu Kunden. Und verkauft Ihnen die heile Welt!

 

Danke Markus für Deine nervigen Aufgaben.

Alois

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2 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo Alois,
    so fleißig wie Du bin ich mit Markus’s Hausaufgaben Bewältigung noch längst nicht, hatte diverse Startschwierigkeiten und mangelnde Technikkenntnisse. Auch kann ich nicht wirklich richtig etwas zu Deinem Hauptthema sagen. Nur; in meiner Schulzeit gabe es unter anderem den Unterricht in der Produktion. Wir haben gelernt Kartoffeln und Rüben zu ernten, Schweineställe auszumisten und anderes. Nebenbei konnte ich mit 16 Jahren kostenlos den Führerschein für’s kleine Motorrad machen, indem ich gelernt habe mit einem Traktor plus Anhänger auch durch ’ne Kleinstadt zu fahren. Als Städterin habe ich mich dabei super gefühlt. Das ist allerdings 50 Jahre her.

    Doch vorhin habe ich mir ein Video angesehen: „Wie kann ich 100 Jahre alt werden“ U. a. lebt die Landbevölkerung länger als die in der Stadt. Landluft tut also gut. Naja, wenn’s auch nicht viel bringt, aber so ein sinnvoller Aufenthalt auf dem Land würde so manchem Städter gut tun. In meinem Projekt, das noch in den Babyschuhen steckt, wird es eine Rubrik: „Hand gegen Koje“ geben und ich würde dabei auch gerne Stadt und Land etwas näher bringen. Klar, Kartoffeln und Rüben werden jetzt anders geerntet als in meiner Jugend, doch Arbeit gibt’s genug. Und auch Städter, die arbeiten können und wollen. 🙂

    Das passt nicht so richtig zu Deinem Thema und ich wollte Dir auch nur sagen, dass ich es toll finde, wie Du die Aufgaben vom BMC packst.
    Ich wünsche Dir viel Erfolg und Glück.

    Marlene

    1. Hallo Marlene,
      ja, der BMC kam bei mir grad zur rechten Zeit. Ich war eh schon auf dem Weg. Und jetzt nehm ich den Schwung einfach mit, hänge mich ein wenig rein.
      Das macht der Markus schon gut 🙂

      Ich habe mir Deine Seite angesehen. Das machst Du sehr gut. Das ist ja ein riesen Thema. Reisen und Kontakte im Alter! Ich bin ja auch schon über 50 und da gestehe ich mir ein, auch zum älteren Clientel zu gehören. Da spricht mich das auch an.

      Und Dein Hinweis mit dem Bauernhof, ja, auch da hast Du Recht. Der Urlaub auf dem Bauernhof ist im Prinzip ein „Kontakt- und Begegnungsprogramm“, wobei da die Familien mit Kindern die Hauptgruppen sind. Weniger die älteren Leute. Aber ich lese auch immer wieder im „Alpwirtschafts-Blättle“, daß rüstige Rentner Mithilfe anbieten oder auch Bauern solche suchen.

      Wenn Du da Kontakte brauchst, die stelle ich Dir gerne her.

      Herzliche Grüße aus dem verschneiten Oberallgäu

      Alois

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