Aller Anfang ist…LEICHT

wenn man von Anfang an für Erfolgserlebnisse sorgt.

Ich weiß, das klingt jetzt ein wenig naseweis oder wie ein Spruch aus einem Esoterik-Blog. Aber trotzdem gilt er auch für uns. Für NetzLandwirte sogar ganz besonders.

Weil ich viele solche Sätze von Bauern in Erinnerung habe und fast jeden Tag höre:

Das hat doch noch nie funktioniert.

Dafür ist mir die Zeit zu schade.

Sowas regt mich auf.

In meinem Alter brauche ich sowas gar nicht mehr anfangen.

Ich habe für sowas kein Geld.

Die Sätze kennt jeder von uns. Was haben denn solche Sätze als gemeinsamen Nenner?

Sie sagen uns, dass wir mit der Idee oder dem aktuellen Vorhaben SCHEITERN werden.

Und wer will schon gern scheitern? Ich jedenfalls nicht.

Wenn ich am Beginn einer NetzLandwirt-Karriere stehe, dann stehe ich erst einmal vor dem Problem.

  • WAS bitteschön soll ich denn tun?
  • WAS für Fehler kann ich machen?
  • WAS kann ich dabei verlieren?
  • Und: SOLL ich nun wirklich?

Diese Art der Herangehensweise verunsichert wirklich sehr. Sie mag vorsichtig und vernünftig sein, aber hilft keineswegs. Sie erzeugt STRESS

Ich habe mich zu diesem Beitrag hier inspirieren lassen durch einen Artikel aus dem Blog von www.markuscerenak.com. Titel: Das 1×1 des sicheren Scheiterns.

Niemand will scheitern.

Und doch ist das Scheitern, der Mißerfolg präsenter als der Erfolg. Das hat entscheidende Folgen.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich begonnen habe mich mit Computern zu befassen. Mein Umfeld hat mich nicht beflügelt. Eher die mahnenden Worte der Eltern, ich möge doch nicht so viel Zeit mit dem Computer verplempeln. Erst als ich im Schützenverein, damals 1991, das große Gauschießen unseres Schützenvereines Rettenberg mithilfe eines Computerprogrammes in Rekordzeit und fehlerfrei organisiert hatte, da bekam ich Anerkennung.

Dieses Erfolgserlebnis legte den Grundstein für meine spätere berufliche und persönliche Laufbahn.

Ich lege Wert auf das Wort Erfolgserlebnis. Hätte ich ein Deasaster erlebt, dann…keine Ahnung, ich kann mich nur noch an den Erfolg erinnern!

So! Nun genug mit meinen eigenen persönlichen Befindlichkeiten. Ich fordere jeden Leser jetzt auf sich zu erinnern an Situationen wo er oder sie ein Erfolgserlebnis hatte. Und an Situationen, wo er oder sie gescheitert waren. Was hatte das damals für Auswirkungen für Dich? Was hat Dich weiter gebracht?

Wahrscheinlich Beides. Denn das bezeichnet man gemeinhin als das Lernen.

Doch einen Unterschied zwischen positivem Erlebnis und negativem Erlebnis gibt es doch:

Das Positive trägt einen weiter, das Negative lässt einen vorsichtiger oder sogar ablehnend werden.

Um nun zum Thema des NetzLandwirts zurückzukehren, ist es für mich ganz erheblich, daß ich zu Beginn meiner Karriere als NetzLandwirt ein oder mehrere Erfolgserlebnisse haben muss, sonst überwiegt das Scheitern, was die oben erwähnten Glaubenssätze zur Folge haben wird.

Wer mir als Leser bis hierher jetzt noch zustimmen kann, der wird nun auch die folgende nächste These als richtig bestätigen:

Sorge selbst dafür, daß Du es bequem zu einem Erfolgerlebnis schaffen wirst!

Wer, wenn nicht DU selbst kann dafür sorgen?

Bevor jetzt nun meine rationalen Leser des NetzLandwirt mich jetzt komplett in die Esoterik-Szene abgleiten sehen, rücke ich mit einen ganz praktischen und rationalem Tipp heraus:

Am Beginn einer Netzlandwirt-Karriere richtet sich jeder erst mal ein:

  • Hardware & Internet-Zugang

Mein persönlicher Rat: Nimm das beste Werkzeug, das Du kriegen kannst!

Jeder Bauer weiss, eine scharfe Axt ist besser ist als eine schöne Axt oder eine billige Axt!

Oder noch moderner:

Ein sauteurer High-Tech-Schlepper ist besser als der russische Belarus aus dem Kakasus!

Ob ich nun das Beste, z.B. das iPhone dem Billigsten vorziehe, sind gerademal 250 EURO Unterschied. Oder die schnelle Flatrate gegenüber der langsamen macht 10 € im Monat aus oder 120 € im Jahr. Der bessere High-Tech-Schlepper kostet XXXX tausende Euro MEHR. Er ist es WERT.

Zum Vergleich: Ein Schlepper mehr im Betrieb sind 400 bis 1000 € Versicherung pro Jahr MEHR an Betriebskosten, ohne dass ich nur einen Meter gefahren bin.

Das iPhone oder der iMac ist da richtig billig dagegen, aber er ist absolute Spitzenklasse und macht Dir jeden Tag Freude, indem Du jeden Tag Deine Erfolgserlebnisse hast.

Zur Info: Ich verkaufe keine iPhones noch habe ich Prozente davon. Ich bin einfach persönlich davon überzeugt! Gönne Dir selbst das Beste, und Du wirst das Beste für Dich ernten! Wäre ein Mario Götze heute der millionenschwere Supertalentspieler beim millionenschweren FC Bayern, wenn er sich in seiner Jugendzeit nur die billigsten Fußballschuhe geleistet hätte?

Welchen praktischen und monetären Nutzen Du als NetzLandwirt davon hast, das werde ich in einer eigenen folgenden Artikelserie hier auf NetzLandwirt.de beschreiben.

Alois

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2 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo Alois,

    du meine volle Zustimmung. Es gilt der Satz „Wer nicht mit der Zeit geht – der geht mit der Zeit“. Wer sich nicht anpasst, wird gegangen. Ganz einfach.

    So wie wir Veränderungen im Klima (und Wetter) haben an das sich ein Landwirt anpassen sollte, gibt es auch Veränderungen im menschlichen Miteinander. Bockig und trotzig nützt nicht, die Welt dreht sich weiter. Egal, ob uns Älteren das gefällt.

    Allerdings muss ich dir bei iPhone auch widersprechen! Es geht doch nichts über ein gutes Android-System! Also ich will definitiv kein iPhone nicht. Denn teuer bedeutet nicht unbedingt Qualität und Funktion. Billig kann nie gut sein – aber teurer muss nicht automatisch besser sein!

    Ist aber vielleicht wie die Diskussion um John Deere, Deutz oder Fendt. 😉

    Herzliche Grüße
    Ralf

    1. Hallo Ralf,
      ja ich weiss schon, mit der Empfehlung für iPhone lehne ich mich schon weit aus dem Fenster. Meine Firma programmiert ja auch APP’s für Smartphones. Und die Vorgaben un Prüfungen von Apple zielen eindeutig dahin, dass die APP’s sich an gewisse Qualitätsstandards halten, z.B. dass Bedienelement sind immer am selben Ort sind. Bei Android herrscht zwar viel größere Freiheit, aber auch größeres Chaos. Da versteckt der Programmieren seine Einstellungen halt, wo er will, und der User sucht sich manchmal einfach einen Wolf ab.
      Aber, Du hast schon Recht, das ist wie die Diskussion um den besten Schlepper. Wichtig ist mir an der Stelle nur, daß man es sich selbst nicht zu schwer macht.

      Herzliche Grüße aus Rettenberg
      Alois

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