Homepage oder Facebook oder Beides?

Inhalte verknüpfen

Wer selbst im Netz aktiv sein will, der steht zwangsläufig vor der Frage WIE?

Homepage oder Blog oder mach ich alles zusammen einfach bei Facebook?

Letzteres spricht viele an, weil es auf den ersten Blick schöne Vorteile hat bei Facebook seine Hofseite zu machen:

  • Kostenlos
  • „Stink-Einfach“ – ich brauche mich mit dem ganzen Fachchinesisch nicht herumplagen.
  • Es ist wie eine möblierte Wohnung – alles schon eingerichtet und alles da.
  • Sofort staunendes Publikum vorhanden.
  • Ich kann ohne Mühe auf meine Seite aufmerksam machen.
  • Bekomme sofort Rückmeldung.
  • Keine Sorgen um Sicherungen oder Rechtliches.

Also eigentlich spricht gar nichts dagegen, oder?

Es spricht vieles dafür aber es gibt auch schwerwiegende Nachteile:

  • Ich baue permanent auf fremdem Grund. Die Seite gehört mir nicht!
  • Ich bin abhängig von Facebook.
  • Ich erreiche diejenigen Menschen nicht, die NIEMALS zu Facebook gehen. (gibt es auch!)

Also jetzt gar nicht, oder?

Man kann Beides miteinander verbinden. Doch dazu bedarf es ein bisschen Know-How und Engagement.

Die Strategie ist kurz und knapp:

  1. Eigene Homepage
  2. Alle Inhalte auf der eigenen Homepage veröffentlichen
  3. Auf Facebook eine Fanseite der eigenen Homepage einrichten
  4. Auf der Fanseite die Inhalte der eigenen Homepage verlinken.

Also auf Facebook ein Schaufenster der eigenen Homepage aufstellen. Wenn ich will, kann ich das dort sogar richtig bewerben (gegen harte Euros, denn irgendwo kommen ja die Gewinne des kostenlosen Facebook her!)

So habe ich es in meinem Bloggerkurs gelernt und auch umgesetzt und bin damit sehr gut zufrieden. Ich habe mit dem CMS-System WordPress meinen Blog oder Homepage aufgesetzt. Dazu habe ich dann einen Social-Web-Autoposter als Plugin installiert, das mir jeden Artikel, den ich im Blog veröffentliche, automatisch auf Facebook und Twitter veröffentlicht. Ich habe also nach der Einrichtung überhaupt keine doppelte Arbeit.

Die Lösung: Homepage + Fanseite auf Facebook

Über die Fanseite www.facebook.com/netzlandwirt habe ich aber viele Zugriffe und letztlich auch Newsletter-Abonnenten auf Facebook „gefischt“.  Ich bin also mit meinem Blog auch permanent auf Facebook und Twitter präsent. Und trotzdem bin ich absolut Herr über meine Inhalte und Daten.

Ich kann es jedem „Startup-Netzlandwirt“ und auch jeder Gemeinschaft oder Verein nur wärmstens empfehlen es auch so zu machen, wenn man mit einer neuen Homepage startet. Ich bin sehr froh, dass ich es in meinem Bloggerkurs so detailliert (Zusammenhänge und Technik) gezeigt bekommen habe. Insofern waren die paar Euro sehr gut angelegt, denn wenn ein Dienstleister den Automatismus einrichtet kostet das allein schon mehr.

Natürlich, ein fitter NetzLandwirt, kann sich die Infos und Anleitungen zu so einer Strategie auch selbst aus dem Netz „googeln“, z.B. http://www.websitetooltester.com

In diesem Sinne: Schaff Dir Dein Netz

Alois

Regelmäßiger Newsletter NetzLandwirt

Grarantiert werbefrei und kostenlos! Ich passe auf Deine EMail auf, als ob es meine Eigene wäre.

 

3 Kommentare, sei der nächste!

  1. Servus Alois,

    schöne Analogie mit dem Facebook-Schaufenster auf die eigene Seite. Ich kann Dir nur zustimmen: Wer sich ausschließlich auf Facebook verlässt, kann irgendwann ganz plötzlich dumm aus der Wäsche schauen. Dann nämlich, wenn Facebook mal wieder irgendwelche Regeln ändert. Als zusätzliche (und auch wichtige) Plattform ok, aber Herr seiner Daten und Inhalte ist man nur auf dem eigenen Blog/der eigenen Website.

    Schöne Grüße,
    Martin

    1. Hallo Martin,
      ja, Herr der (eigenen) Daten ist man nur mit dem eigenen WordPress.
      Auch ein Blog auf wordpress.org ist nicht so sicher.
      Die paar Euro Hosting-Kosten sind es allemal wert.

      Alois

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