Der Traktor zieht einfach alles

Traktor & Traktor. Quelle: DSVI Deutscher Verband der Spielzeugindustrie

ja, der Traktor zieht einfach alles!

  • den Pflug
  • den Wagen
  • den Nutzen
  • die Aufmerksamkeit

Landwirt und Traktor!

In unserer modernen Welt gehört das doch zusammen. Und ich möchte das heute an der Stelle auch nicht diskutieren oder bewerten. Ich möchte den Fokus für den NetzLandwirt genau auf diese existenzielle Beschaffung und Pflege des Traktors lenken.

Das Internet hat den Traktorenmarkt, genauso wie den Automarkt, innerhalb von ein paar Jahren kräftig umgekrempelt. Zumindest bei gebrauchten Fahrzeugen sind wohl mittlerweile fast alle Angebote in Internet-Datenbanken erfasst.

Was also liegt näher, als sich den nächsten Traktor im Internet zu suchen und dabei Geld zu sparen?

Und genau das haben auch die großen landwirtschaftlichen Medienverlage im deutschsprachigen Raum erkannt und haben im Internet wahre Magnete für Landmaschinen geschaffen

Diese 3 Portale haben es geschafft sich die größten Marktanteile zu sichern. Und natürlich gibt es auch Smartphone-Apps, die es dem Jungbauern ermöglicht jederzeit, auf dem Schlepper, im Stall oder beim Abendessen nach den schillerndsten und besten Traktoren zu suchen.

Wieviel Umsatz tatsächlich über diese Portale geht, darüber gibt es keine Zahlen. Es ist aber ein sehr geschickter Schachzug dieser 3 Medien-Portale den gewerblichen Landmaschinenhandel zu integrieren.

Das Angebot ist riesig.

Eigentlich herrscht sogar „Zuvielitis“, wie Eckardt von Hirschhausen dazu sagen würde. Wer da wirklich etwas sucht, der muss richtig Zeit und Arbeit reinstecken.

Aber es lohnt sich!

Wichtig: Man muss allerdings schon zielorientiert vorgehen.

Wer nicht weiß wohin er will, der braucht sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt!

Zuerst muss ich mir im Klaren sein. Welchen Schlepper will ich suchen? Am besten sogar ganz genau einen Schleppertyp definieren. Denn dann kann ich die Suchfunktionen der Datenbanken so richtig anwenden.

Und es wird auch ganz schnell klar, wie das Internet hilft:

  • Gewerbliche Angebote sind meist teurer (ist kein Wunder, denn ein Händler muss auch ein gewisses Maß an Gewährleistung gesetzlich garantieren. Ist also nicht unbedingt ein Nachteil)
  • Es gibt Regionen (wie beim Sprit) die sind teurer oder günstiger

Deshalb mein Tipp: Nicht nur regional suchen. Auch wenn ich (noch) nicht so überzeugt bin, daß ich als Allgäuer bis nach Mecklenburg-Vorpommern fahre um mir einen Traktor anzuschauen, sollte ich mir doch zuerst mal mir einen Überblick verschaffen. Vielleicht überzeugt mich ja der Preis wirklich doch mal einen Ausflug dorthin zu machen.

Die Internet-Recherche offenbart regionale Preisunterschiede

Bei Gebrauchtwagen (von Schleppern leider nicht) habe ich eine statistische Auswertung gefunden, die besagt, dass bestimmte Modelle in bestimmten Regionen Deutschlands bis zu 15% günstiger sind. Das dürfte bei Schlepper genauso sein.

Man kann als motivierter NetzLandwirt einen richtig tollen Stundenlohn für seine Mühen empfangen, wenn man bereit ist, auch tatsächlich seinen Radius zu erhöhen. Oder man wendet die Sicherheit an, die einem die Recherche im Internet gibt, dann bei örtlichen Kaufverhandlungen an!

Google-Recherche schlägt die Portal-Suche

Wer sich allerdings bei der Traktor-Recherche auf die großen Anbieterportale allein verlässt, verpasst oft die wahren Schnäppchen. Nun kann man nicht jedes Internet-Angebot abklappern. Aber dazu gibt es ja die Suchmaschinen. Allen voran Google.

Es lohnt sich wirklich mit Google auf Schleppersuche zu gehen. Und nicht nur die erste Seite ansehen.

Ergebnisse dokumentieren und seperat auswerten

Richtig fitte NetzLandwirte sind gut organisiert. Es bringt sehr viel die Suchergebnisse in einer Tabellenkalkulation (Excel oder OpenOffice) zu dokumentieren. Mehrere Spalten anlengen:

  • URL (Internet-Adresse, diejenige Adresse der Detailansicht der Maschine über die Zwischenablage kopieren)
  • PLZ
  • Preis
  • Händler/privat (wichtig für MWST und Gewährleistung, TIPP: Viele Händler inserieren Maschinen mit dem lapidaren Hinweis „Privatverkauf“. D.h. die Maschine steht gar nicht beim Händler, hat keine Garantie und oft kann der Anbieter gar keine Rechnung ausstellen!)
  • Notiz

Erst einmal 10, 20 oder 30 Angebote sammeln. Drüber schlafen, nochmals auswerten und auf 2 bis 3 Favoriten kürzen. Und dann mit den Favoriten die Verhandlungen führen.

Entscheiden muss man immer selbst.

Und wenn man die Zahlen des Schleppers in der Excel-Tabelle drin stehen hat, dann könnte man vielleicht sogar noch eine Wirtschaftlichkeitsberechnung der künftigen Maschine machen. Auch dafür gibt es Hilfen im Internet. z.B.

Oder selbst danach „Maschinenkosten Landwirtschaft berechnen“ googeln.

So oder So: Als NetzLandwirt gewinnst Du immer.

Alois

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