Das Netz gibt Sicherheit

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Sicher sein, sich in Sicherheit zu fühlen, ist ein ganz tiefes menschliches Bedürfnis. Auch für Landwirte mit ihrem eher konservativen Weltbild.

Daß Internet und Co. dazu nüztlich sein sollen, mag nun vielleicht manchem traditionellem Landbewohner nicht plausibel erscheinen. Schauen wir es uns an.

Zuwas ist es gut? Was ist Sicherheit?

Jeder Mensch strebt nach Gemeinschaft mit anderen Menschen um Unterstützung, Wissen, Anerkennung und letztlich die alles entscheidende Sicherheit zu bekommen.

Wer sich sicher fühlt, entwickelt daraus die Kraft des eigenen Selbstbewusstseins. Es kommt eine positive Spirale in Gang, die für Gesundheit, Erfolg, Wohlstand und Glück sorgt.

Menschliche Netzwerke sind seit Urzeiten der Hebel für Wissen und Sicherheit.

Ich brauche nicht alles zu wissen, wenn ich immer jemand fragen kann.

Wenn Du fällst, bin ich immer für dich da!, sprach der Boden

Beim Trapezkünstler im Zirkus sieht man es am besten. Zuerst klettert er über das gespannte Netz hoch in die Kuppel. Dort vollbringt er seine Kunststücke. Sollte er mit seiner Kunst mal scheitern, fängt das Netz ihn auf. Er hat das Wissen und die Fähigkeiten, und zusätzlich sichert er mit dem Netz sich ab.

Knüpfe Dir ein Netz, ein Netzwerk, das dich stützt und sichert. Und zwar persönlich, beruflich und gesellschaftlich.

Das „Netze knüpfen“ lernen wir erstmal in der Familie, dann im Dorf, in der Schule (steht allerdings nicht auf dem Lehrplan) und bei Verwandten und Nachbarn. Wie gut oder wie schlecht wir es lernen hängt also auch mit der geographischen Reichweite zusammen.

Jedenfalls war das früher mal so. Denn seit das Internet dazu benutzt werden kann, ist die räumliche Entfernung nicht mehr der begrenzende Faktor.

Du kannst Google wirklich alles fragen.

Vor allem der unbeschränkte Zugriff auf Informationen und Wissen aller Art über die Suchmaschinen ist ein sagenhafter Luxus den frühere Generationen niemals hatten.  Dessen sollten wir uns bewusst sein und es auch für uns genießen.

Du willst ein Dachfenster einbauen und hast es noch nie gemacht?

Kein Problem: Die tippst „Dachfenster einbauen“ in Google ein. Und schon bekommst Du Anleitung, Maße, Einbauskizzen und sogar Videos zu dem Thema. Nach einer halben Stunde Recherche (inlusive Video anschauen) bist Du Dir Deine Sache SICHER und kannst erstmal in deinem Leben ein Dachfenster einbauen.

Oder anderst gesagt: Ich löse mit der Wissensdatenbank Internet bequem viele meiner meine Probleme. Ich muss nur in der Lage dazu sein, zu suchen und zu unterschreiden.

Zeitung von gestern

 

Wer es nicht tut, der beschränkt sich auf das Wissen, das sein „engstes Umfeld“, die regionalen Buschtrommeln und der gesponserte Medienmix der Nachrichtenbranche (bei Landwirten meist die Bauernblätter)  so hergeben. Dir entgeht nicht nur Nutzen, sondern der Verzicht hat auch noch langfristig persönliche Konsequenzen für Dich:

Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst

Doch betrachten wir es nicht akademisch oder elitär, wie uns das neudeutsche Wort Networking suggeriert. Nein!

Der Computer, die Software, die Tools, das Social Media und all das Zeugs sind nichts weiter als Verlängerungswerkzeuge für die Parameter, auf die es immer schon ankam um verbindliche Menschen zu finden und zu halten:

  • Respekt
  • Offenheit
  • Ehrlichkeit
  • Sympathie
  • Verläßligkeit

Kontakte suchen, das miteinander tun, sich austauschen, sich gegenseitig helfen, auf einer Wellenlänge sein oder auch vertrauensvoll gute Geschäfte miteinander machen. All das führt zum „persönlichen Netzwerk“, das jeder irgendwie hat.

Aus den Augen, aus dem Sinn.

Das alte Sprichwort bringt aber die labile Halbwertszeit von menschlichen Netzwerken zum Vorschein. Wenn man die Kontakte nicht pflegt, dann lebt man sich wieder auseinander.

Und genau hier entfalten die digitalen Helfer auf einmal eine Effektivität, die die altbekannten, herkömmlichen Methoden niemals erreichen können. Egal, ob EMail, Foren, Blogs, Facebook oder Online-Marktplätze. Ich kann mit minimalem Aufwand selbst aktiv und präsent sein, oder bestimmte Strippen meines Netzwerks jederzeit und schnell aktivieren.

Netz-Kommunikation ist ein Hilfsmittel und ersetzt nicht menschliche Kontakte

Wir sollten das Thema deshalb nicht „schwarz-weiss“ betrachten. Aber ich habe als Landwirt auch nicht die Zeit dauernd „zu ratschen“, zu telefonieren und Besuche zu machen. Dazu kommt noch, daß es aufwendig und teuer ist weite Strecken zu fahren um interessante Leute zu treffen.

Eine gute Kommunikations-Infrastruktur ist kein kein Selbstläufer. Ich muss schon selbst mich auf den Weg machen, auf „Sendung gehen“ auf den verschiedenen Kanälen, wie EMail, Messenger, Skype usw. . Dann mich trauen in Foren und Portalen mich anzumelden, zu forschen was zu einem passt? Je praktischer ich das tue, z.B. auch bei Marktanfragen, desto mehr wertvolle Kontakte kriege ich.

Der Artist aus obigem Beispiel spannt sein Netz vorher, bevor er es braucht.

Das Wichtigste ist anfangen! Du wirst mit der Zeit Deine Dir passende Umgebung und die passenden Leute finden. Und es wird Dich persönlich weiterbringen!

Alois

 

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